Fahrradfahren
Radfahren ist in normalem Tempo nicht sehr anstrengend und mit einem Mehrgangfahrrad kann auch so mancher Berg bezwungen werden. Wenn du mit 15 km/h in die Pedale trittst, machst du pro Stunde 360 Kalorien zunichte. Fährst du 60 Minuten zügige 25 km/h, verbrennst du 612 Kalorien! Wenn du aber bedenkst, dass ein Spaghetti-Eis 368 Kalorien hat, sollte deine Fahrradtour vielleicht nicht unbedingt zur nächsten Eisdiele führen. Bei gutem Wetter und mit einem nicht zu minderwertigen Fahrrad kannst du dich deines Lebens freuen, wenn du durch die Gegend radelst. Für Action-Freaks gibt es natürlich genügend Cross-Country- und Downhill-Strecken zum Mountainbiken in der Gegend. Ist der Sitz aber zu hart und das Wetter zu heiß, geht der Spaßfaktor bald flöten.
Spazierengehen
Aufwand und Ergebnis bewegen sich im unteren Mittelfeld. Anstrengend ist Spazierengehen nicht, außer man hat Walking-Stöcke in den Händen und geht wandern. 216 Kalorien verpuffen dabei, das entspricht 2,5 Kugeln Erdbeereis. Spazierengehen erinnert sehr an einen Sonntagnachmittag bei Oma und Opa. Also schau dich ein bisschen in deinem Heimatort um: Dort ein neues Haus, da ein neuer Baum. Spannend. Wandern kann man im Bergischen dagegen sehr gut. Zum Beispiel über die Sambatrasse nach Wuppertal.
Schwimmen
Ob Schwimmbad, Stausee oder Wupper: Schwimmen kann man im Sommer fast überall. Vor allem bei großer Hitze ist der Sprung ins kühle Nass fast ein Muss. Langsames Vor-sich-hin-Paddeln verbrennt 460 Kalorien pro Stunde. Zügiges Schwimmen sogar 560! Allerdings reden wir hier vom SCHWIMMEN, nicht vom Auf-der-Luftmatratze-Liegen! Wenn man bedenkt, dass 300 Milliliter Eiskaffee mit 516 Kalorien zu Buche schlagen, musst du allerdings zügig schwimmen, um noch rechtzeitig in den neuen Bikini zu passen. Positiv für Gelenke und Sehnen ist, dass man das eigene Körpergewicht im Wasser kaum bemerkt. Ansonsten gibt es, ehrlich gesagt, Spaßigeres. Außer bei Wasserschlachten. Untertauchen und ähnliches wird zwar meistens eher von Jungen gemacht, steigert aber trotzdem Spaßfaktor und Kalorienverbrauch.
Inline-Skaten
Der Aufwand ist überschaubar, denn er begrenzt sich auf das Anschnallen von Schuhen mit Rädern dran. Das Ergebnis kann sich mit weggefahrenen 432 Kalorien pro Stunde durchaus sehen lassen. Diese Zahl entspricht einem Vanilleeis mit Schokoladensoße und Sahne. Der Anstrengungsgrad pendelt sich irgendwo zwischen Fahrradfahren und langsamem Joggen ein. Und es kann spannend sein, immer wieder neue Strecken auszuprobieren. Außerdem werden Unter- und Oberschenkel, sowie Po und unterer Rücken trainiert und in Form gebracht!
Joggen
Joggen muss nur, wer wirklich noch nicht in Form ist. Joggen ist anstrengend. Joggen bringt einem zum Schwitzen. Joggen macht fix und fertig, belohnt aber mit einem Verbrauch von 488 Kalorien pro Stunde, wenn man in sieben Minuten einen Kilometer läuft. Das entspricht in etwa einem Schokocroissant. Der Spaß begrenzt sich auf die Gewissheit, seinem Hüftspeck gerade richtig zu Leibe zu rücken. Ansonsten fällt es schwer, an Schweißperlen, Seitenstechen und Außer-Puste-Sein etwas Spaßiges zu finden.
Klettern
Außer in der Kletterhalle ist der Aufwand mit Seilen, Haken und Ösen in der Natur sehr hoch. In der Halle dagegen braucht man nur ein paar Schuhe und Gurt zu leihen, und schon kann es losgehen. Klettern beansprucht fast alle Muskeln im Körper. Körperkontrolle und Körperspannung sind ganz wichtig. Man kann nicht alleine klettern, weil man gesichert werden muss, deshalb gut mit Freunden zu machen. Außerdem kommt zu der Anstrengung der Ansporn. Und Adrenalin ist auch dabei, wenn man sich aus großer Höhe abseilt wie im Kino.
Rope-Skipping
Was früher nur Mädchen gemacht haben, ist der ultimative Fett-Burner: Rope-Skipping. Der Aufwand ist mit einem Springseil minimal. In einer halbe Stunde verbrennen je nach Körpergewicht und Geschwindigkeit bis zu 1000 Kilokalorien. Und es trainiert Bauch-Beine-Po, Rücken, Herz und Kreislauf und ist gut für die Koordination. Nicht umsonst springen Profi-Boxer seit Jahrzehnten Seil. Der Spaß-Faktor beim Seilspringen ist wahrscheinlich nicht so hoch wie der von Mountainbiken oder Klettern. Aber das Ergebnis auf der Fitness-Seite bringt es auf Platz eins. Es gibt auch Wettkampfmannschaften.